Der Karfreitag
Was wir zum Karfreitag wissen sollten!
Wenn wir an den Karfreitag denken, erinnern sich viele von uns zuerst daran, dass es ein Fasttag ist und heute kein Fleisch gegessen wird. Doch hinter dem Karfreitag steckt so einiges mehr – wir haben alles hier für dich zusammengefasst:
Der Karfreitag leitet sich von dem althochdeutschen Wort „kara“ ab, was so viel heißt wie „Trauer“ und „Klage“. Diese Namensgebung erklärt somit auch bereits die Geschichte hinter dem Karfreitag. Die Christen gedenken am Karfreitag an die Kreuzigung Christi.
Neben dem Fasten ist es in vielen Orten auch verbreitet, dass die Orgel und Kirchenglocken nicht erklingen und stattdessen die Ratschen zur Messe aufrufen. Ebenso wird das ewige Licht für zwei Tage gelöscht und erst in der Osternacht wieder angezündet.
Auffallend ist, dass am Karfreitag die Gottesdienste um 15:00 Uhr starten, dies ist deshalb so, weil der Todeszeitpunkt von Jesus genau zu diesem Zeitpunkt gewesen sein soll.
Am bekanntesten am Karfreitag ist wohl noch immer das Fasten, welches in vielen Haushalten mit Fisch auf dem Tisch eingehalten wird. Das kommt daher, dass man am Tag der Kreuzigung auf teures Essen verzichten soll. Heutzutage gilt diese Mahlzeit nicht mehr als günstig oder einfach. Doch dazumal war Fisch wesentlich günstiger als Fleisch.
Ein weit verbreitetes Essen in Niederösterreich ist auch die Stosuppe oder Germknödel. Welche Mahlzeit findet auf eurem Teller Platz an diesem Fasttag?
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