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Aussendungen

Pfand auf Plastikflaschen jetzt einführen!

 

In der aktuellen Diskussion um ein Einwegpfand auf Plastikflaschen vertritt die Landjugend Niederösterreich eine klare Position: „Ein Pfandsystem wäre ein notwendiger Schritt, um achtloses Wegwerfen von Plastikmüll zu verringern und die Umwelt zu schützen. Wir fordern bundesweit die rasche Einführung von Einwegpfand auf Plastikflaschen“, appellieren Landesleiterin Kerstin Lechner und Landesobmann Norbert Allram, an die zuständigen Stellen. Unterstützung bekommen sie dabei vom EU-Parlamentarier Alex Bernhuber.

Als größte Jugendorganisation im ländlichen Raum legt die Landjugend Niederösterreich mit ihren rund 20.000 Mitgliedern seit jeher großen Wert auf den Schutz der Umwelt. Jahr für Jahr engagieren sich Mitglieder im ganzen Land und beteiligen sich an Flurreinigungen und ähnlichen Aktionen. „Wenn man die Felder neben den Straßen in mühsamer Handarbeit von Plastikmüll befreit, wird einem erst richtig bewusst, in welcher Wegwerf-Gesellschaft wir leben“, weist Allram auf die Problematik hin. „Die Massen an leeren Plastikflaschen und Müll in den Feldern gefährden die heimische Lebensmittelproduktion, schaden dem Tierwohl und der Natur“. „In der Landjugend nehmen wir Umweltschutz sehr ernst. Ein intelligentes Einwegpfand-System auf Plastikflaschen ist für uns daher schon lange überfällig“, bekräftigt Lechner die Forderung an die Umweltministerin.

Bernhuber: „Wertvoller Beitrag zur Umsetzung der EU-Richtlinie“
EU-Parlamentarier Alex Bernhuber unterstützt das Engagement der Landjugend. „Ein Pfand auf Plastikflaschen wäre ein wesentlicher Beitrag, um bis 2029 eine Sammelquote von 90 Prozent zu erreichen. Wichtig ist nun, ein sinnvolles und gut durchdachtes System zu entwickeln, das nachhaltig wirkt. So können wir auch einen Beitrag zur entsprechenden EU-Plastikrichtlinie leisten.“

Flurreinigungen sollen nachgeholt werden
Mit der schrittweisen Lockerung der Corona-Maßnahmen durch die Bundesregierung werden die traditionellen Flurreinigungen – unter Einhaltung der noch aufrechten Beschränkungen – wieder möglich. Wir wollen daher in den nächsten Wochen und Monaten entfallene Flurreinigungen nachholen und fordern auch andere niederösterreichische Organisationen dazu auf, um gemeinsam einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

 


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